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Chorinsky-Klause

Dam Upper Austria, Austria

Chorinsky‑Klause‑Staumauer – Ein verstecktes Juwel in der alpinen Landschaft Oberösterreichs

Entdecken Sie den ruhigen Charme der Chorinsky‑Klause, einer schlichten, aber faszinierenden Staumauer nahe Bad Goisern, und erfahren Sie, wie Sie Ihr Oberösterreich‑Abenteuer optimal nutzen können.


1. Einführung

Wenn Sie an die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Österreichs denken, kommen Ihnen wahrscheinlich die hoch aufragenden Gipfel der Alpen, kristallklare Seen und historische Schlösser in den Sinn. Doch einige der lohnenswertesten Erlebnisse liegen abseits der ausgetretenen Pfade – wie die friedliche Chorinsky‑Klause‑Staumauer. Eingebettet in die sanften Voralpen Oberösterreichs, bietet diese unscheinbare Wasserbauanlage die perfekte Kombination aus Naturschönheit, stiller Besinnung und einem Blick auf das Ingenieurwesen der Region. Ob Sie ein Road‑Trip‑Fan, Fotografie‑Liebhaber oder einfach nur auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen zum Durchatmen sind – die Chorinsky‑Klause sollte auf Ihrer Reiseroute stehen.


2. Über die Chorinsky‑Klause

Was ist das?

  • Typ: Staumauer (🏗️)
  • Ort: Bad Goisern, Oberösterreich, Österreich
  • Koordinaten: 47.651942 N, 13.551103 E

Die Chorinsky‑Klause ist ein kleinformatiger Staudamm, der den Wasserfluss der umliegenden Bäche reguliert und zur lokalen Wasserbewirtschaftung beiträgt. Die genauen Höhen- und Lageangaben sind nicht öffentlich dokumentiert, doch ihre überschaubare Größe macht sie zu Fuß leicht erreichbar, und die Lage bietet weite Blicke über alpines Grün und bewaldete Täler.

Kurzgeschichte

Die Entstehung der Staumauer geht auf regionale Bestrebungen zurück, Wasserressourcen für die Landwirtschaft, Hochwasserschutz und eine bescheidene Wasserkraftnutzung zu nutzen. Konkrete Baujahre sind kaum verzeichnet, doch die Chorinsky‑Klause dient der Gemeinde Bad Goisern seit langem als verlässliche Infrastruktur, unterstützt still den Alltag der Einheimischen und fügt sich nahtlos in die Natur ein.

Warum sie wichtig ist

  • Umweltschutz: Durch die Regulierung des Wasserstandes schützt die Staumauer die Ökosysteme flussabwärts und erhält die Gesundheit benachbarter Quellen.
  • Kulturelle Bedeutung: Sie ist ein Zeugnis der ingenieurtechnischen Kreativität ländlicher Gemeinden Oberösterreichs.
  • Landschaftlicher Wert: Der ruhige Stausee spiegelt die umliegenden Berge wider und ist ein beliebter Spot für Sonnenauf‑ und -untergangsfotografie.

Eine kompakte Übersicht finden Sie im deutschsprachigen Wikipedia‑Eintrag: Chorinsky‑Klause (de).


3. Anreise

Mit dem Auto

  1. Von Salzburg: A10 (Tauern Autobahn) Richtung Norden nach Bad Ischl. Ausfahrt Bad Goisern‑Ost und den Schildern ins Stadtzentrum von Bad Goisern folgen. Dort auf die Kärntner Straße (B166) Richtung Osten fahren und nach dem Abzweig zur Staumauer Ausschau halten (Beschilderung „Klause“ oder „Staumauer“).
  2. Von Linz: A1 Richtung Osten, dann auf die A7 nach Bad Ischl wechseln. Gleich wie oben die Ausfahrt Bad Goisern‑Ost nehmen.

Die Fahrt von Salzburg zur Chorinsky‑Klause dauert etwa 1 Stunde (≈80 km), von Linz etwa 1,5 Stunden (≈120 km). Kostenlose Parkplätze stehen in einem kleinen Parkplatz nahe der Staumauer zur Verfügung.

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Zug: ÖBB‑Regionalzug nach Bad Goisern (direkte Verbindungen von Salzburg und Linz).
  • Bus: Vom Bahnhof Bad Goisern fährt die lokale Buslinie 150 zur Haltestelle „Klause“. Der Bus verkehrt in der Hauptsaison (Mai–Oktober) stündlich.

Von der Haltestelle ist es ein kurzer 10‑minütiger Spaziergang über einen gut ausgeschilderten Waldweg zur Staumauer.

Mit dem Rad oder zu Fuß

Der Ort liegt im Salzkammergut‑Radwegnetz, das malerische Routen durch Seen, Weiden und Dörfer bietet. Die asphaltierte Straße von Bad Goisern zur Staumauer ist radfahrer‑freundlich und hat nur ein sanftes Gefälle – ideal für eine gemütliche Tour.


4. Beste Besuchszeit

Saison Highlights Wetter & Tipps
Frühling (April‑Juni) Frisches Grün, blühende Alpenblumen, höhere Wasserstände, die den Stausee zum Glitzern bringen. Milde Temperaturen (10‑18 °C). Regenjacke einpacken, da Schauer häufig vorkommen.
Sommer (Juli‑September) Lange Tage, perfekt für Sonnenaufgangsfotografie und Picknick am Wasser. Warme Tage (20‑25 °C). Mehr Besucher – früh ankommen für Ruhe.
Herbst (Oktober‑November) Goldene Laubfärbung, klare Luft, weniger Menschen – ideal für besinnliche Spaziergänge. Kühler (5‑12 °C). In Schichten kleiden; die Steinmauern der Staumauer bleiben kühl.
Winter (Dezember‑März) Schneebedeckte Umgebung schafft eine märchenhafte Szenerie. Kalt (‑5 bis 2 °C). Wege können eisig sein – feste Stiefel tragen und ggf. Winterwander‑Genehmigung prüfen.

Empfohlene Hauptsaison: Ende Mai bis Anfang Oktober – beste Kombination aus Wetter, Erreichbarkeit und farbenfroher Landschaft.


5. Was Sie erwartet

Bei Ihrer Ankunft werden Sie von einer schlichten Betonmauer begrüßt, die sanft ein ruhiges, spiegelglattes Gewässer zurückhält. Die Umgebung ist ein Mosaik aus Kiefernwäldern, offenen Wiesen und fernen Alpenkuppen. Ein kurzer Überblick über das Erlebnis:

  • Stille Atmosphäre: Die Staumauer ist kein Touristenhotspot, sodass meist nur das leise Rauschen des Wassers und vereinzelte Vogelrufe zu hören sind.
  • Fotomöglichkeiten: Die Wasseroberfläche spiegelt Himmel und Berge, besonders eindrucksvoll bei Sonnenauf‑ oder -untergang. Ein Aufnahmewinkel von unten, bei dem die Staumauer den Horizont einrahmt, wirkt besonders schön.
  • Wanderwege: Ein kurzer Rundweg um den Stausee bietet verschiedene Aussichtspunkte und Plätze für eine Pause oder ein Picknick. Bänke stehen an strategischen Stellen für optimale Blicke.
  • Tierwelt: Halten Sie Ausschau nach einheimischer Fauna – Rehe, Füchse und zahlreiche Singvögel sind besonders in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden zu sehen.

Es gibt keine Cafés oder Souvenirläden direkt an der Staumauer, aber das nahegelegene Bad Goisern (nur 5 km entfernt) bietet zahlreiche Gastronomieoptionen, von traditionellen österreichischen Wirtshäusern bis zu modernen Cafés.


6. Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Die Chorinsky‑Klause liegt in einer Region voller wasserbezogener Attraktionen. Die folgenden Ziele lassen sich bequem am selben Tag besuchen:

Sehenswürdigkeit Typ Entfernung Richtung Schnelllink
Unbenannte Wehr Wehr 1,3 km Norden (Richtung Salzburg) [Entdecken]
Rubenkogelsperre Wehr 1,3 km Norden (Richtung Salzburg) [Rubenkogelsperre‑Info]
Zweite unbenannte Wehr Wehr 2,4 km Norden (Richtung Salzburg) [Entdecken]
Lokale Quelle #1 Quelle 2,7 km Osten (Oberösterreich) [Details Quelle]
Lokale Quelle #2 Quelle 2,9 km Osten (Oberösterreich) [Details Quelle]

Tipp: Die Rubenkogelsperre ist besonders fotogen – historische Steinmauern kontrastieren mit modernem Wasserlauf. Ein kurzer Spaziergang von der Chorinsky‑Klause führt Sie direkt zur Aussichtsplattform.

Für ein umfassenderes Erlebnis lohnt sich ein Abstecher zum Hallstätter See (≈15 km westlich) oder zum Gosausee (≈12 km südlich), beides ikonische Alpenkulissen mit Freizeitmöglichkeiten.


7. Reisetipps

  • Karte oder Offline‑GPS mitnehmen: Die Mobilfunkabdeckung kann im Waldbereich lückenhaft sein. Eine heruntergeladene Karte der Region Bad Goisern sorgt für Orientierung.
  • Picknick einpacken: Vor Ort gibt es keine Verpflegung, aber die umliegende Wiese eignet sich hervorragend für ein entspanntes Mittagessen.
  • Passende Kleidung: Robuste Wanderschuhe sind empfehlenswert; der Weg kann nach Regen uneben sein.
  • Umwelt respektieren: Die Staumauer und ihr Reservoir sind Teil eines funktionierenden Wasser‑Management‑Systems. Schwimmen oder Angeln nur nach ausdrücklicher Genehmigung.
  • Öffnungszeiten prüfen: Die Staumauer ist grundsätzlich ganzjährig zugänglich, jedoch können Wartungsarbeiten im späten Winter den Zugang einschränken. Vorab beim Gemeindeamt Bad Goisern informieren.
  • Fotografie‑Ausrüstung: Weitwinkelobjektiv für die weite Wasserfläche, Teleobjektiv für Tieraufnahmen und ein Polfilter, um Spiegelungen zu reduzieren.
  • Kulturelles Kombinieren: Besuchen Sie den historischen Marktplatz von Bad Goisern oder das Salzkammergut‑Museum, um das kulturelle Erlebnis abzurunden.
  • Sicherheit im Winter: Bei Besuch in den Schneemonaten sollten Steigeisen oder Mikrosprosse für besseren Halt auf vereisten Pfaden getragen werden.

Fazit

Die Chorinsky‑Klause mag nicht die Größe eines riesigen Wasserkraftwerks besitzen, doch ihr zurückhaltender Charme, die unberührte Umgebung und das authentische Alpenflair machen sie zu einem verborgenen Schatz für jeden Reisenden, der Oberösterreich erkundet. Mit etwas Planung, Rücksicht auf die Natur und einer Kombination aus Staumauer, nahegelegenen Wehren und Quellen entdecken Sie ein Stück österreichischer Ruhe, das nur wenige Touristen je zu Gesicht bekommen. Kamera einpacken, losfahren und dem sanften Fluss der Chorinsky‑Klause folgen – so kommen Sie ins Herz des stilleren Salzkammerguts. Gute Reise!

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Frequently Asked Questions

Where is Chorinsky-Klause?
Chorinsky-Klause is in Upper Austria, Austria.
What type of place is Chorinsky-Klause?
Chorinsky-Klause is a dam in Upper Austria, Austria.
What are the coordinates of Chorinsky-Klause?
Chorinsky-Klause is located at approximately 47.6519°, 13.5511° (latitude, longitude — WGS84).